Neue Mitglieder

Wir freuen uns über 2 neue Mitglieder, die wir Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen möchten:

Lisa Ramershoven

Foto Lisa Ramershoven

Während meiner Abiturzeit ist mir klar geworden, dass ich das Glück hatte, in Deutschland geboren zu sein. Während wir uns über die Klausuren beschweren, haben andere Mädchen gar nicht erst die Möglichkeit zur Schule zu gehen oder ein Studium anzufangen. Damals habe ich mir vorgenommen, dass ich mit meinem ersten Job eine Plan-Patenschaft für ein Mädchen übernehmen werde. Jetzt bin ich seit 4 Jahren Patin und freue mich auf den baldigen Schulbeginn meines Patenkindes auf den Philippinen. Wenn ich meinen Bachelor habe, werde ich sie auf jeden Fall besuchen gehen. Um auch andere Kinder mit Plan zu unterstützen, freue ich mich auch in unserer Aktionsgruppe Bayreuth mitzuhelfen.

 

Stefanie Herkt-Boy

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Mein Name ist Stefanie Herkt-Boy und wohne seit Juli 2003 in Oberfranken. Geboren und aufgewachsen bin ich in der freien Hansestadt Bremen, lernte meinen Mann kennen und heiratete ihn in Bremen. Beruflich zog es ihn nach Oberfranken und ich folgte ihm. Wie ich zu meinem ersten Patenkind kam? Ich bin vor einigen Jahren das erste Mal mit meinem Mann zu meiner Schwieger-Familie nach Indonesien geflogen. Dort hatte ich die Möglichkeit Einblicke außerhalb touristischer Regionen zu erleben (u. a. Familien in einfachen Hütten mit Palmwedel- oder Wellblechdächern ohne Strom, ohne Toiletten, mit festgetretenem Erdboden, – Kinder, die zwischen Autos Zeitungen, Spielsachen und ähnliches verkauften – vor den Autofensterscheiben sangen, um etwas Geld zu erhalten oder mich darum baten meine Stoffschuhe mit Schuhcreme putzen zu dürfen und vieles mehr). Da mein Mann von Herrn Ulrich Wickerts formulierten Abschluss-Satz „Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht.“ in den Nachrichten beeindruckt war, war mein Interesse geweckt. In einem Bericht über Herrn Wickert kam ich dann zu Plan. Durch meine Erlebnisse in Indonesien stand mein Entschluss schnell fest. Ich werde Plan-Patin für ein Mädchen in Indonesien. Mein erstes Patenmädchen (15 Jahre alt) konnte ich drei Jahre lang per Briefe und Fotos begleiten. Mit 18 Jahren endete die Patenschaft. Ihre Situation (auch ihrer Familie, ihrer Dorf-Gemeinde) hatte sich in dieser Zeit enorm verbessert und ich konnte anhand der Fotos sehen/der Briefe erfahren, wie sie sich zu einer wohl ernährten, wissbegierigen, jungen Frau, mit beruflicher Zukunft entwickelt hatte (mit 28,- € im Monat). Einfach toll! Somit entschloss ich mich für ein weiteres Plan-Patenmädchen in Indonesien. Sie ist erst zwei Jahre alt und somit erhielt ich von ihrer Mutter bereits einen ersten Brief und freue mich sehr auf weitere… vielleicht erhalte ich ja in ein/zwei Jahren erste selbstgemalte Bilder von meinem zweiten Patenmädchen?! Ich werde ihr dafür dann Stifte und Papier über den Plan-Shop für Patenkinder senden, denn noch ist sie zu jung. Durch den Ebola-Ausbruch in Westafrika, mochte ich nicht mehr nur die Berichte sehen, sondern wollte aktiv werden, um mitzuhelfen diese Erkrankung einzudämmen. Auch weil mein Mann sich als Arzt über den Ausbruch und deren Folgen Gedanken macht. Ich sammelte privat bei Bekannten und Gruppen Spenden für die Nothilfe gegen Ebola und freute mich über jeden Beitrag, egal wie groß er war und überwies später die Spenden für die Nothilfe gegen Ebola. Doch mit einer Gruppe kann man mehr Leute erreichen, dachte ich mir. Somit fand ich die Plan-Aktionsgruppe in Bayreuth, die mich herzlich aufnahmen, bei der ich vor kurzem bereits bei einem Flohmarkt mitwirken konnte und möchte mich dafür bedanken.


Weltgeschichten

Erfahren Sie mehr über unsere Plan-Länder in unserem Blog.

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